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Esoterikmagazin.eu
Es gibt eine ganze Reihe von äußerst
beunruhigenden Vorhersagen, die sich auf eine weltweite Killerseuche
beziehen. Gern wird Nostradamus zitiert, der für den Beginn einer
Zeitenwende (neues Jahrtausend) eine verheerende Seuche ankündigt. Auch die
Prophezeiungen von Cayce deuten auf eine Reinigung der Weltbevölkerung durch
Krankheiten hin. Deutliche Warnungen kommen aber besonders von den Stellen,
die für ihre recht objektive, sogar distanzierte Betrachtungsweise bekannt
sind. So gibt die WHO seit einiger Zeit regelmäßig Warnungen heraus, die
sich auf die Vogelgrippe und damit in Zusammenhang stehende
Grippeerkrankungen bei Menschen beziehen. Das Robert-Koch Institut
demonstriert Gelassenheit, geht aber ebenfalls von einer "Bedrohung" durch
ein mutiertes Grippevirus aus. H5N1 wird auch von den Wissenschaftlern und
Ärzten als Horrorvirus bezeichnet, dem man zutraut dasselbe Potenzial
zu entwickeln wie die berühmten Spanische Grippe , die ja bekanntlich weit
mehr Todesopfer forderte als der erste Weltkrieg.
In
Filmen wie "outbreak" (Dustin
Hofmann), wird das Szenario eines "Ausbruchs einer Killerseuche" sehr
realitätsnah geschildert. Bedenklich stimmt auch die Wirkung des Hurrikans Katrina. Obwohl hinreichend bekannt war, dass
New Orleans ein hohes Risiko hat überschwemmt zu werden, ging man mit
Steuergeldern sparsam um, und hatte letztendlich fast 3 000 Tote zu beklagen.
So erscheinen auch
die im Hinblick auf eine Supergrippe von staatlichen Stellen eingelagerten
antiviralen Medikamente (Tamiflu) nur ein Tropfen auf den heißen Stein
darzustellen, wenn es tatsächlich zu der befürchteten Pandemie kommt.
Die vorliegenden Unterlagen zum Thema Vogelgrippe und
einer sich daraus entwickelnden Humangrippe sind leider sehr
widersprüchlich.
Einigkeit besteht zumindest darüber, dass eine
weltweite Grippeepidemie, korrekter ausgedrückt eine Pandemie, statistisch
gesehen überfällig ist. Erwartet wird eine Mutation der sehr gefährlichen
und bereits grassierenden Vogelgrippe in eine von Mensch zu Mensch
übertragbare Grippe.
Wie aber würde sich diese neue Virusgrippe auf den
Menschen auswirken? Ausgehend von der Wirkung des Vogelgrippevirus wäre sie
hoch ansteckend und für 20 - 40 % der Infizierten tödlich.
Eine Pandemie, ähnlich wie bei der Spanischen Grippe,
wäre zu befürchten. Dieses historische Modell für die kommende Grippewelle
kann jedoch nur teilweise übernommen werden. Die damaligen Bedingungen waren
ja völlig anders als heutzutage.
Es wäre voreilig zu glauben, dass wir mit einer echten
Killergrippe besser zu recht kommen, als dies vor ca. 100 Jahren der Fall
war. Vor allem die Berechnungen über die Ausbreitungsgeschwindigkeit zeigen,
dass dank der internationalen Verkehrsverbindungen ein Virus innerhalb von 3
Tagen praktisch über die ganze Welt verteilt werden kann.
Eine Impfung wird erst nach der ersten Welle möglich
sein, denn um Impfstoffe herzustellen, muss das Virus erst einmal bekannt
sein. Ein Problem bei der Herstellung kann sich aus der Tatsache ergeben,
dass das gegenwärtige Virus H5N1 die bebrüteten Hühnereier, respektive die
darin enthaltenen Embryos abtötet. Der Impfstoff könnte deshalb nur
gentechnisch hergestellt werden, was zu einer zusätzlichen Verzögerung
führt.
Gegen die Killergrippe wurden aber pharmazeutische
Virenkiller entwickelt: Tamiflu und Relenza.
Diese Grippemittel der neuen Generation sind so
genannte Neuraminidaseblocker und hemmen die
Vermehrung der Viren im Körper. Sie verhindern das Ablösen der Viren von der
Wirtszelle und verringern dadurch die Zahl der aktiven Viren deutlich. Mit
dem Rest wird dann das Immunsystem fertig. Soweit die Theorie.
Wie sich dieses Mittel bei einer
Pandemie auswirkt, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Neben den
medizinischen Unwägbarkeiten kommen auch die sozialen Auswirkungen hinzu. In
vielen Staaten wird das Medikament für besonders wichtige Personen, wie
Polizisten, Feuerwehrmänner, Pflegepersonal etc. bereitgehalten. Und was
macht der Rest bei einer Grippepandemie mit mehr als 10% Mortalitätsquote?
Das Zauberwort heißt Quarantäne. Grenzen werden dicht
gemacht, besonders betroffene Regionen vollständig abgesperrt und jeglicher
Personen- und Warenverkehr wird drastisch reduziert.
Die Optimisten glauben nicht, dass mit einem derartigen
Horrorszenario zu rechnen ist, denn die Menschen sind vernünftig und das
Hühnergrippevirus könnte beim Überspringen der Artenschranke zu einer ganz
normalen Grippe werden. Die ist auch unangenehm und kostet einige tausend
Menschen das Leben. Alles in allem, so hofft man, wird jedoch durch die
neuen Medikamente und einem möglichst bald zur Verfügung stehenden Impfstoff
das Schlimmste vermieden werden.
In den nächsten zwei Jahren, und hier sind sich die
Experten fast alle einig, werden wir wissen, welche der genannten
Möglichkeiten eingetreten ist.
Vorsorge in einem gewissen Rahmen scheint jedoch
sinnvoll zu sein. Wie der Hurrikan Katrina gezeigt hat, gehen Medikamente und Wasser
zuerst aus. Und ein paar Lebensmittel auf Vorrat können auch nicht schaden.
Die Vogelgrippe, als Wegbereiter einer extrem
gefährlichen Influenza , breitet sich weiter aus, und hat am 18.10.2005 bereits Tiere in
Rumänien, der Türkei und Griechenland infiziert. Am 16. 02. 2006 ist der gefährliche Virus
nun auch in Deutschland aufgetaucht.
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte: Die Lage ist
ernst! Aber das, war auch schon ein
Standardspruch von Konrad Adenauer.

Die großen Grippeepidemien
Historie der Grippe: Die Virus Grippe im 20. Jahrhundert
Weltweite Grippe-Epidemien, auch als Pandemie bezeichnet,
treten im Durchschnitt alle 30 bis 40 Jahre auf.
Sie sind durch eine besonders hohe Morbidität (bis zu 60%
der Bevölkerung sind infiziert), sowie eine hohe Mortalität (bis zu10% der
Bevölkerung sterben) gekennzeichnet.
Pandemien werden immer durch Influenzaviren vom Typ A
hervorgerufen, und haben ihren Ursprung meist in Asien.
Im letzten Jahrhundert gab es insgesamt drei große
Grippe-Pandemien :
- Die "Spanische Grippe"
von 1918/19, die mit über 60 Millionen Toten nach neueren Schätzungen mehr
Opfer forderte, als der 1. Weltkrieg. Allerdings kannte die Medizin zu
Beginn des 20. Jahrhunderts noch keine Grippeviren und konnte an Grippe
erkrankten Menschen nur sehr wenig helfen.
Das auslösende Virus der Spanischen
Grippe war als "Hühnergrippe Virus" gestartet und konnte vor einigen Jahren
als A / H1N1 Typ identifiziert werden. Interessanterweise begann die
Spanische Grippe nicht zur üblichen "Grippesaison" im Winter oder zeitigen
Frühjahr, sondern völlig atypisch im Sommer.
- 1957/58 die "Asiatische Grippe"
, Typ A H2N2 mit etwa 1 Million Todesopfern
- 1968/69 die "Hongkong Grippe"
, Typ A H3N2 mit ebenfalls ca. 1 Million Todesopfern.
Rein statistisch gesehen, ist die nächste Pandemie bereits
überfällig.
Im Blickpunkt der Experten steht die seit Jahren in Asien
grassierende Vogelgrippe. Das Virus vom Typ A H5N1 mutiert äußert rasch
und hat die Artengrenze bereits mehrfach erfolgreich überwunden.
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